Wo sind Präbiotika enthalten?


Präbiotika Knoblauch und Zwiebeln
© dourleak / shutterstock

Präbiotika sind in unterschiedlichen Lebensmitteln enthalten, bei denen es sich meist um nicht verdauliche Kohlenhydrate wie beispielsweise „Inulin“ handelt. Inulin findet man zum Beispiel in Artischocken oder in den Wurzeln von Löwenzahn und Schwarzwurzeln. Wer Präbiotika nur selten oder gar nicht isst, der muss damit rechnen, dass die gesunden Darmbakterien darunter leiden. Die Darmflora kann in diesem Fall leicht aus dem Gleichgewicht geraten, es besteht das Risiko eines geschwächten Immunsystems und ernsthafter Erkrankungen.

Probleme beim Stuhlgang oder Blähungen können dann schnell die Folge sein. Wer weiß, in welchen Lebensmitteln Präbiotika enthalten sind, kann auf eine bewusste Ernährung achten.

In welchen Lebensmitteln sind Präbiotika enthalten?

Präbiotische Ballaststoffe finden sich vor allem in Gemüsesorten wie:

  • Artischocken,
  • Porree,
  • Knoblauch
  • Zwiebeln,
  • Schwarzwurzeln,
  • Chicorée,
  • Pastinaken.

Wer also zu diesen Lebensmitteln greift, der sorgt dafür, dass sein Darm auch wirklich das bekommt, was er für eine gesunde Verdauung benötigt!

Besonders wichtig ist es, das Gemüse, wann immer möglich, frisch zu essen. Lange Transportwege sorgen nicht nur dafür, dass der Nährstoffgehalt, sondern leider auch die Präbiotika-Qualität gesenkt wird. Wer etwas für seine Darmgesundheit tun möchte, für den ist frisches Gemüse stets die erste Wahl!

Lebensmittel mit Präbiotika können zuweilen Blähungen erzeugen. Dies ist jedoch nur die sogenannte „Umstellungsphase“, die dann endet, wenn sich genügend „gute“ Darmbakterien gebildet haben. Wenn Sie also Lebensmittel mit Präbiotika zu sich nehmen und dann unter Blähungen leiden, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen! Beginnen Sie stets mit einer geringen Menge an Ballaststoffen, um diese mit der Zeit langsam zu steigern. Sobald die Umstellungsphase beendet ist, lassen die Darmprobleme nach.

Vorteile und Nutzen von Präbiotika

Präbiotika erhöhen die Anzahl „guter“ Darmbakterien. Die schädlichen Bakterien werden durch sie auf ein Minimum reduziert. Wer sich präbiotisch ernährt, tut seinem Körper und Darm also etwas Gutes.

Präbiotika sorgen für eine bessere Verdauung und stärken das Immunsystem. Sie sorgen dafür, dass das Gleichgewicht der Darmflora wieder hergestellt wird und tragen somit wesentlich zur Gesundheit bei.

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