Was sind Bifidobakterien?


Bifidobakterien
© Kateryna_Kon / Fotolia

Bifidobakterien gehören zu den sogenannten Probiotika, also den gesunden Bakterien im Körper, die ihn unterstützen.
Sie gehören zu den wichtigsten Bestandteilen einer gesunden Darmflora. Bei Kleinkindern sind ganze 95 Prozent aller Darmbakterien Bifidobakterien, im Erwachsenenalter sind es nur noch 25 Prozent. Ihre Hauptaufgabe ist es, Krankheiten vorzubeugen und das Immunsystem zu fördern.

Wie wirken Bifidobakterien?

Sie wirken gleich mehrfach gegen Bakterien und Krankheitserreger. Sie stärken die Darmflora und bauen so Glukose zu Milchsäure und Essigsäure ab. Dadurch neutralisieren sie den PH-Wert im Verdauungstrakt. In diesem sauren Millieau lagern sich weniger schädliche Bakterien und Krankheitserreger wie beispielsweise Salmonellen an, da sie durch das saure Umfeld geschwächt werden.
Keime, die sich trotz des sauren Umfelds im Verdauungstrakt ansammeln können, werden durch das sogenannte Bifidin, ein von den Bifidobakterien gebildetes Toxin, gehemmt und in ihrer Vermehrung beschränkt.

Doch nicht nur lokal im Verdauungstrakt wirken die Bakterien. Über einen bestimmten Kommunikationsweg leiten die Bakterien Informationen an das Immunsystem weiter und können so das Wachstum von Immunzellen und die Produktion von Antikörpern anregen.

Darüber hinaus werden von den Bifidobakterien Vitamine produziert, die von der Darmschleimhaut aufgenommen werden können und in den Kreislauf eingespeist werden.

Wie werden Bifidobakterien aufgenommen?

Bei Babys werden Bakterien durch die Muttermilch aufgenommen. Im Erwachsenenalter sind besonders unverdauliche Ballaststoffe wie beispielsweise Flohsamenschalen oder Probiotika essentiell für die Aufnahme von Bifidobakterien.

Bitte bewerten Sie diesen Artikel
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (34 votes, average: 4,90 out of 5)
Loading...